38. Lindenseelaufserie 2019/2020 – Lauf 1 – 12.10.2019

Auch heute gibt es wieder einiges an “Namedropping”. Wer bei den ganzen Namen nicht durcheinander kommen mag, sollte sich HIER noch einmal die Gesichter zu all den Namen von Team …läuft!!!

 24 Grad Celsius waren es im Vorjahr beim Auftakt zur Lindenseelaufserie. In dieser Saison wurde zum Start erneut die 20 Grad-Grenze gebrochen. Es scheint fast so als könne man sich langsam von dem Gedanken verabschieden, mit dem Lindenseelauf den Herbst einzuleiten.

Aber das macht ja überhaupt nichts! Sowohl die zahlreichen Athleten, als auch die Zuschauer und Helfer genossen offensichtlich die Sonnenstrahlen. So auch Mehdi und ich, die wir uns in diesem Jahr für den Oktober-Lauf angemeldet hatten. Als Unterstützer fanden sowohl seine als auch meine Familie den Weg an die Strecke- Kathi sogar im obligatorischen Läuft-Shirt! Ebenfalls wenig überraschend war auch Christian vor dem Start wieder in der Sporthalle der Albrecht-Dürer-Schule in Rüsselsheim. Ebenfalls traf ich auf Ian, der mir ja auch schon vor gut einem Jahr beim Rüsselcross Duathlon über den Weg lief. Flo und Thomas, die mich im Vorjahr beim Lindensee-Auftakt verstärkten, konnte ich allerdings nicht noch einmal motivieren- vorerst!

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Wir alte Hasen schwätzen wie üblich kurz noch über unsere möglichen Zielzeiten und reihten uns schließlich unter den 5km-Läufern an der Startlinie ein. Ich persönlich hatte im Training festgestellt, dass eine Zeit unter 25 Minuten absolut machbar sein sollte. Auch eine 23 vorne war nicht ganz ausgeschlossen. Besagte Trainingsläufe fanden allerdings auch bei 10 Grad weniger und wolkigem Himmel statt.

Wie dem auch sei, der Startschuss ertönte pünktlich um 20 nach 2 Uhr und alles hetzte wie gewohnt in Richtung Horlache.

Schon auf den ersten Metern hatte ich die Befürchtung, dass ich vielleicht mal wieder etwas zu fix unterwegs sein könnte. Und die Bestätigung ließ nicht lange auf sich warten. 4:42 Min zeigte die Uhr nach dem ersten Kilometern. Ganze 18 Sekunden schneller also als die selbst gesteckte „Mindestvorgabe“ von 5 Min / km. Ich ahnte bereits, dass sich das noch rächen würde und so sollte es auch kommen. Mit 4:53, 4:50 und 5:03 waren die folgenden 3 Kilometer deutlich langsamer, so dass ich mir die „23“ in meiner Zielzeit abschminkte- aber immerhin locker unter 25 Minuten bleiben sollte.

Die beiden anderen Jungs schienen sich auf der Strecke auch nicht unwohl zu fühlen, beide kamen mir rund um den Wendepunkt der Laufstrecke entgegen, grinsend und grüßend. Das war auch wichtig, denn vor und hinter mir sah ich auf der Strecke sonst kaum jemanden, an dem ich mich hätte orientieren können und lief somit ein relativ einsames Rennen.

Als ich schließlich Horlache und Feld hinter mir gelassen hatte kramte ich mein Handy aus der Tasche um für die letzten beiden Kurven meine Zeit im Blick zu haben. Und Gute 200 Meter vor dem Schluss verrieten mir meine bescheiden Mathematikkenntnisse: Du bist doch erst bei knapp über 22 Minuten, wieso sollte das mit der 23:xx denn eigentlich nicht klappen?

Also setzte ich auf den letzten Metern tatsächlich noch einmal zu einem kleinen Schlussspurt an. Und das daraus resultierende Ergebnis sollte später beim Blick auf das offizielle Ergebnis für einige Schmunzler sorgen, soviel sei an dieser Stelle bereits gesagt.

Nach kurzer Verschnaufpause machte ich mich noch einmal auf den Weg gen Feld um Mehdi ein Stück entgegen zu gehen und ihn anzufeuern- aber wirklich weit kam ich nicht, da kam er mir auch schon entgegen, der Teufelskerl. Gemeinsam lief ich mit ihm bis zur Zielgeraden, bevor auch er die Qualen endlich hinter sich hatte und direkt zur Teeausgabe stürzte.

Und auch Christian rannte gleich im Anschluss durch den Zielkanal.

Nachdem wir uns ausgiebig beglückwünscht und feiern lassen hatten, trennten sich unsere Wege für heute- nicht jedoch ohne sich gegenseitig das Versprechen abgerungen zu haben, beim 2. Lauf der Serie im November wieder gemeinsam am Start zu sein. Dann auch mit Verstärkung von mindestens zwei unserer Begleiterinnen, die diesmal nur klatschend an der Strecke standen.

5km

Simon: 24:00 Min
Mehdi:  31:13 Min
Christian: 32:02 Min

10km

Ian: 1:00:53 h

Tja. „unter 24 Minuten“ bzw. „die 23 vorne“ sind es am Ende nicht geworden. Aber immerhin steht damit das Ziel für November schon fest.

Weitere Infos zur Veranstaltung sind unter http://www.lc-ruesselsheim.de/  zu finden.

Die kompletten Ergebnisse gibt es HIER

Offizielle Fotos vom Lauf wird es später hier geben

Ein Kommentar zu “38. Lindenseelaufserie 2019/2020 – Lauf 1 – 12.10.2019

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