Resident Evil Revelations Collection (Resident Evil – Revelations 1 und 2)

Es ist ein wenig Ebbe auf Kirbythoughts was Videospiele angeht. Die Game-of-the-Year-Listen werden zwar weiter stetig nachgetragen, die letzten Blog-Artikel zu einem einzelnen Spiel erschienen jedoch bereits vor einem dreiviertel Jahr, im Dezember, mit Posts zu Astro Bot und Horizon Chase Turbo.

Dieser Missstand ist vorrangig schlicht der Tatsache geschuldet, dass kaum noch (für mich) erwähnenswerte Spiele erscheinen. Ich zocke nach wie vor eine Menge, jedoch hauptsächlich Ports älterer Spiele auf der Switch oder Multiplayer-Gedöns wie Sportspiele, Mario Kart oder Ähnliches.

Ein Singleplayer-Spiel das es für mich wert ist einen eigenen Blog-Post spendiert zu bekommen, findet sich also leider selten.

Umso überraschter bin ich nun, dass ich gerade diese Zeilen tippe.

Es geht hier um Resident Evil – Revelations.

Dazu muss man wissen: Seit ich als viel zu kleiner Bub im Herrenhaus von Resident Evil 1 traumatisiert wurde als die Zombi-Hunde durch das Fenster brechen (ihr kennt das alle!!!) habe ich dieser Serie mehr oder weniger abgeschworen.

Es gab da zwar ein kurzes Intermezzo mit Resident Evil 5, welches ich im Koop mit Jörgi-Boy durchgezockt habe, als es kostenlos im PS Plus Abo war, aber das war es dann auch schon. Und Teil 5 gilt ja auch als „nicht sehr residentevilig“.

Nun also Revelations.

ResidentRevelations

Resident Evil – Revelations, angesiedelt zwischen den Hauptablegern mit den Nummern 4 und 5, war 2012 eine technische Meisterleistung. Denn Revelations erschien exklusiv auf Nintendos Handheld 3DS und war grafisch eine Wucht. Auch spielerisch und atmosphärisch wusste der Ableger weit mehr zu überzeugen als die späteren Hauptteile der Serie. Ob meines Traumas habe ich es damals dennoch liegen lassen.

Auch als einige zeit später die Wii U-Version erschien, hatte das Spiel keine große Chance bei mir. Ich fand Inszenierung und Stimmung zwar immer noch großartig, dennoch landete Revelations erneut fast ungespielt auf meinem Stapel der Schande.

Und jetzt kam der Switch Summer-Sale.

Ich suchte neues Switch-Futter für kleines Geld. Und ich hatte mal wieder Bock auf eine lineare Singleplayer-Kampagne.

Ich mache es kurz: Ich bin von Revelation 1 und seiner Kampagne begeistert! In wenigen Tagen habe ich das Ding durchgesuchtet und anschließend sogar direkt noch einmal von vorne begonnen. Die Geschichte ist recht generisch, aber vielschichtig. Der ein oder andere Zwist hat mich dabei sogar richtig überrascht. Die Atmosphäre ist wie erwähnt super und das Gunplay fühlt sich ebenfalls gut an.

Auch mit dem Grusel-Faktor kam ich recht gut klar. Besonders hat das Spiel bei mir gewonnen, da es sich sowohl am TV (wo es wirklich prächtig ausschaut) als auch im Handheld-Mode absolut prima spielt. Und auch die kurze Spielzeit der einzelnen Kapitel ist natürlich wie gemacht für die Switch- Logisch, mit dem 3DS hat Revelations ja auch auf deren mobilen Vorgänger seine Wurzeln. Egal ob auf der Arbeit in der Mittagspause, zuhause auf der Couch, auf der Terrasse oder im Garten- Revelations rockt ordentlich!

Doch das alles hätte noch nicht gelangt um mich zu diesem Geschreibsel hier zu bewegen. Auch LA Noire, Dragons Dogma und Hellblade – Senuas Sacrifice habe ich in diesem Jahr nachgeholt und durchaus meinen Spaß damit gehabt.

Was im Fall von Revelations den Unterschied macht ist der zweite Modus des Spiels, neben seiner Kampagne: Der Raid-Mode.

Wer sich schon einmal in einem Call of Duty oder Gears of War den Zombi-Wellen entgegen geworfen hat weiß sofort was abgeht: Du gegen eine Horde von Untoten und Monstern! Einziges Ziel: Überleben.

ResidentRevelations2.jpg

Das Prinzip ist so einfach wie genial. In Revelations 1 hatte ich ein paar Stunden lang so viel Spaß mit diesem Spielmodus, dass ich tatsächlich auch noch Revelations 2 gekauft habe. Und das in dem Wissen, dass ich die Kampagne von Teil 2 wohl nie spielen werde (zu gruselig!). Nein, alleine der ausgebaute Raid-Modus aus dem Vorgänger hat mich dazu bewogen. Und ich habe den Kauf nicht bereut.

8 Kapitel gibt es, mit jeweils 6 Leveln. Diese können auf 3 Schwierigkeitsstufen gespielt werden. Das ist entweder alleine oder mit einem Partner möglich, sowohl im Splitscreen als auch im Online-Koop. (Was übrigens sehr hilft den schaurigen Wald nicht ganz so einschüchternd zu finden, danke Hakan Abi 😛 ). Hierbei werden Fähigkeiten freigespielt, Waffen gesammelt und der Charakter so immer weiter verbessert. Es entspinnt sich die klassische Spirale aus looten und leveln, so dass das ebenso bekannte „Eine Runde geht noch“-Gefühl immer wieder kickt.

Ich habe mittlerweile mehr Zeit in Revelations 2 gesteckt als in seinen Vorgänger, ohne die Kampagne auch nur eines Blickes zu würdigen. Und ich bin noch lange nicht fertig damit!

Resident Evil 1 und 2 gibt es beide mittlerweile auf PS3, PS4, PC, XBox 360 und XBox One. Der erste Teil ist darüber hinaus zuerst auf dem Nintendo 3DS erschienen. Auf der Switch gibt es beide Teile einzeln, aber auch als Revelations Collection.

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3 Kommentare zu “Resident Evil Revelations Collection (Resident Evil – Revelations 1 und 2)

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